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Windows ist zu etwa 75 % das weltweit am meisten eingesetzte Betriebssystem auf diesem Planeten. Daneben hat Mac OS mit etwa 15 % einen kleinen aber bedeutenden Anteil am Weltmarkt. Linux als Betriebssystem auf den Arbeitsmaschinen im Büro findet man eher selten.

Oftmals kommen hier Bedenken in Punkto Kompatibilität und Applikationsvielfalt zum Tragen. Oder auch die mangelnden Bedienerfreundlichkeit wird oft angegeben, warum Linux sich nicht durchsetzt. In einigen Fällen mag ich den Punkt mangelnde Useability tatsächlich gelten lassen, was definitiv nicht stimmt, ist die mangelnde Kompatibilität und Applikationsvielfalt.

Beginnen wir in den Anfängen von Linux – im Jahr 1991. Linus Torvalds hat Linux auf Basis von Minix entwickelt. Minix ist ein System von dem urvater der Betriebssysteme – einer Ikone in der IT: Andrew S. Tanenbaum. Minix basierte komplett auf Unix und zählt damit zu den unixoiden Betriebssystemen, welche in den 1960ern entwickelt wurden. Heute finden sich viele Unix-Derivate auf verschiedenen Serversystemen in Unternehmen wieder und trotz des Alters von unix erfreut sich dieses robuste und zuverlässige Serverbetriebssystem großer Beliebtheit.

Linus Torvalds fand in Minix allerdings einige Schwachpunkte, die ihn dazu veranlasst hat ein neues OpenSource Betriebssystem zu entwickeln. Linux war geboren. Heute fast 30 Jahre nach der Geburtsstunde von Linux, erfreut sich auch dieses Betriebssystem speziell bei Informatikern und IT-Enthusiasten großer Beliebtheit. Nicht zuletzt, da es deutlich zeigt: ich bin anders. Viel mehr als das zeigt Linux durch seine robuste Bauweise, seinen schnellen Kernel und seiner strikten Sicherheitsregeln gerne seinen sicheren Einsatz in sicherheitskritischen Systemumgebungen. Viele Unternehmen setzen auf Linux in der Serverwelt. Bei vielen Endverbrauchern ist Linux auf vielen Geräten installiert, ohne dass diese es merken. Beispielsweise in dem Heimrouter oder auf ihrem Smartphone.

Dennoch setzt sich Linux nicht so wirklich auf den Arbeitsstationen im Büro durch. Während Mac OS auf einigen Systemen – besonders da wo man Rechenpower am Arbeitsplatz benötigt, wie in der Musik- oder Filmindustrie oder bei der Fotografie – kaum wegzudenken ist, hegt Linux ein Schattendasein. Und auch Mac OS ist ein auf unixoiden Systemen basiertes Betriebssystem. BSD war die Basis auf die Mac OS basiert.

Dennoch setzt sich Linux nicht so wirklich auf den Arbeitsstationen im Büro durch. Während Mac OS auf einigen Systemen – besonders da wo man Rechenpower am Arbeitsplatz benötigt, wie in der Musik- oder Filmindustrie oder bei der Fotografie – kaum wegzudenken ist, hegt Linux ein Schattendasein. Und auch Mac OS ist ein auf unixoiden Systemen basiertes Betriebssystem. BSD war die Basis auf die Mac OS basiert.

Dennoch hat Linux leider einen scheinbar nicht wegzudenkenden negativen Touch: ein System für Nerds, Hacker arbeiten damit, man muß Techie sein oder oder oder. Solche Dinge höre ich immer wieder. Das das nicht so ist beweise ich auch meinen Kursteilnehmern regelmäßig mit einer sehr geschmeidigen und leicht zu installierenden Linux Desktop Distribution. Auch wir bei Knowhere Consulting nutzen diese Distribution auf unseren Arbeitssystemen. Die Rede ist von elementary OS. elementary OS ist ein System was optisch sehr an Mac OS erinnert, allerdings synchronisiert das System keinerlei Daten in irgendwelche Clouds. Das bedeutet die Privatsphäre ist vollständig geschützt – es sei denn der User möchte Daten synchronisieren.

Noch ein Wort zur Kompatibilität und Applikationsvielfalt. Als Unternehmensberatung tauschen wir sehr viele Dokumente mit unseren Kunden aus und wir stellen keinerlei Schwierigkeiten bei diesem Austausch fest. Auch der Zugriff auf Windows- oder MacOS Systeme funktioniert tadellos. Peripheriegeräte wie Drucker, Scanner und dergleichen werden sauber erkannt und lassen sich reibungslos nutzen. Sogar meine NVidia-Grafikkarte ist mit einem NVidia-Treiber unter Linux voll einsatzfähig. Übrigens unterstützt NVIdia vollständig Linux-Betriebssysteme.

Bleibt noch die Applikationsvielfalt. Für jede Aufgabenstellung gibt es alternative Softwareprodukte in der Linux-Welt. Egal ob man einen Ersatz für Photoshop, zum Schneiden von Filmen oder einfach nur eine Office-Suite sucht. Applikationen gibt es wie Sand am Meer.

Ich lade Sie gerne ein zu einer kleinen Führung durch das Betriebssystem und möchte Sie hiermit ermutige, das System in Ihrem Unternehmen einzusetzen. Wir beraten Sie gerne und setzen auch gerne die Implementierung in Ihrem Unternehmen um. Sprechen Sie mit uns. Wir nutzen elementary OS nun bereits seit 5 Jahren. Wir helfen Ihnen weiter. Und so ganz nebenbei sparen Sie auch noch bares Geld.

In der aktuellen Situation befinden sich viele Arbeitnehmer im Homeoffice. Das was für viele vielleicht neu ist, ist für uns ganz normal. Jeder bei Knowhere Consulting arbeitet im Homeoffice. Daher ist es für uns aktuell auch Bussines-as-usual.

Es gibt viele Ratschläge wie man im Homeoffice arbeiten kann. Jeder zweite bietet seine Hilfe an, wie man seine Mitarbeiter ins Homeoffice bekommt und welche Voraussetzungen geschaffen sein müssen, um Homeoffice machen zu können. Technische Voraussetzungen werden diskutiert und aufgebaut. Aber wer kümmert sich um die mentale Seite?

Oft lesen und hören wir von der Vereinsamung oder dem Verlust sozialer Kontakte. Führungskräfte sprechen von der Angst die Kontrolle zu verlieren. Mal ganz ehrlich: was ändert sich 1.) an den technischen Begebenheiten und 2.) an der Art der Führung?

Zu 1.). Ganz viel. Wer hier nicht vorgesorgt hat sieht sich ganz großen Problemen gegenüber stehen. Eigentlich sind es keine Probleme, denn die Technik dazu haben wir schon seit mehr als 20 Jahren. Ergo hat die betreffende Unternehmung in der Vergangenheit es nur versäumt ihre IT-Landschaft entsprechend aufzubohren. Vielleicht aus Angst vor Hackangriffen oder aus Unsicherheiten in Bezug auf den Datenschutz. Wie dem auch sei, diese Herausforderungen sind aber in den meisten Unternehmungen schnell gelöst.

Zu 2.). Hier sieht es schon ganz anders aus. Denn in den wenigsten Fällen wurden Führungskräfte und Mitarbeiter auf die aktuelle Situation vorbereitet. Wie kontrolliert man Arbeitsergebnisse? Wie werden Fortschritte reportet? Wie handhabt man die Unterschriftenregelungen? Wie werden Freigabeprozesse umorganisiert?

Manchen traf die Corona-Krise wie ein Schlag ins Gesicht. Gerade wer IT-technisch nicht vorgebaut hat, hat hier auch prozessual viel nachzuholen. Auf der anderen Seite fühlen sich einige Mitarbeiter plötzlich alleine gelassen. Einige haben vielleicht zu Hause auch gar keine Möglichkeit konzentriert zu arbeiten. Wir erleben aktuell in vielen unserer Webkonferenzen umher tollende Kinder, schreiende Babies oder bellende Hunde im Haus. Nicht dass das schlimm wäre. Nein es gehört zum Leben dazu. Aber konzentriert arbeiten geht anders.

Aus diesem Grund setzen wir als Unternehmen, welches ausschließlich auf Remote und Homeoffice setzt, diverse Kriterien unserer zukünftigen Mitarbeiter voraus. Wer diese nicht erfüllt, aber fachlich passend ist, bekommt die Wahl gestellt, diese Voraussetzungen zu Hause schaffen zu können. Falls das nicht geht – aus welchem Grund auch immer – sehen wir uns leider gezwungen uns für einen anderen Kandidaten, der diese Kriterien erfüllen kann, zu entscheiden. Sie sehen, die Auswahl verändert sich drastisch.

Diese Situation zeigt uns deutlich, was wir alles in unserem Unternehmensumfeld ändern müssen. Mehr als nur Technik. Mehr als nur das Angebot Homeoffice zu schaffen. Wir müssen aufklären. Wir müssen unterstützen. Wir müssen technische Hilfsmittel schaffen.

Bei Knowhere Consulting arbeiten wir schon seit Jahren rund um den Arbeitstag im Homeoffice. Unsere Mitarbeiter haben nicht das Gefühl zu vereinsamen. Aber wir kümmern uns auch regelmäßig um die soziale Seite. Allein das eigene Unternehmensradio versucht unsere Mitarbeiter mental zu unterstützen. Zwei Kanäle stehen dem Mitarbeiter zur Verfügung. Musik und Informationen für jeden Geschmack. Allerdings ist dieses nicht so ohne weiteres in jedem Land einfach so erlaubt. Das muss im Vorfeld geklärt werden. Stellt für uns aber eine Variante dar, unsere Mitarbeiter trotz fehlendem “Stallgeruch” an das Unternehmen zu binden.

Personalgespräche, Statusmeetings und Projektgespräche finden regelmäßig als fest terminierte Webkonferenzen statt. Daneben steht ein eigenes internes Chatsystem jedem unserer Mitarbeiter zur Verfügung. In diesem befindet sich auch ein Kanal für den Flurfunk, aus dem das Management bewusst ausgeschlossen ist. Aus sicheren Quellen weiß ich als Geschäftsführer, dass die Kommunikation hier gesittet abläuft. Für uns als Menschen ist diese Vorgehensweise wichtig und jeder braucht auch mal ein Ventil sich den Frust von der Seele zu reden. Daher sind wir aus dem Management auch jederzeit offen für spontane Anrufe von unseren Mitarbeitern. Auch wenn diese terminiert werden müssen, was eher an unserer mangelnden Zeitreserve liegt, haben wir aus dem Management immer ein offenes Ohr für alle unsere Mitarbeiter.

Leider müssen wir aktuell aus gegebenen Anlass auf unsere quartalsmäßigen Vor Ort treffen mit Barbeque verzichten. Dennoch werden wir das wieder aufleben lassen, sobald die Krise zu Ende ist. Dennoch werden wir das wieder aufleben lassen, sobald die Krise zu Ende ist.

Wir für uns haben einen Weg gefunden, und zugegebenermaßen auch vieles ausprobiert, was die Bindung unserer Mitarbeiter an das Unternehmen festigt. Auch und besonders im Homeoffice. Ich kann alle Unternehmen und Arbeitnehmer nur ermutigen, diesen großartigen Schritt zu gehen. Für beide ist es eine Win-Win-Situation. Viele Studien bestätigen dies und zeigen auch, dass Mitarbeiter gerne und auch mehr arbeiten als im Büro. Außerdem lassen sich viele Arbeiten im Homeoffice effizienter erledigen. Denken Sie also darüber nach. Falls Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.