Wie sinnvoll sind Antiviren-Programme?

Jeder hat sie installiert und deren Funktionsweise und Wichtigkeit verstanden. Doch wie sicher ist man wirklich?

Antiviren-Programme sind wichtig. Jeder hat sie mindestens auf seinen Endgeräten installiert. Es hat auch jeder verstanden, wie wichtig Antiviren-Programme sind. Die Industrie hat in Punkto Aufklärung ganze Arbeit geleistet. Aber wie sinnvoll ist der Einsatz von Antiviren-Programme wirklich?

Tatsache ist, dass noch nie die Zahl der Bedrohungen so hoch war wie heute. Und die Anzahl wird immer höher, denn die Menge der Menschen, die online sind, und die Zahl der Business-Modelle im Internet, war noch nie so hoch. Allein das motiviert einen Angreifer. Noch interessanter für den Angreifer ist die Ausnützung von Schwachstellen in den einzelnen Systemen um somit Zugriff auf Systeme und Daten zu erhalten.

Klar ist, dass viele Angreifer dazu Rootkist einsetzen, mit denen sie Trojaner oder andere Schadsoftware ins System bringen wollen. Um so wichtiger ist es, sämtliche Schwachstellen in den Systemen zu schließen. Viele Unternehmen haben dazu einen Dienstleister, denen sie die Infrastruktur anvertrauen. Doch was, wenn diese die Lücken nicht schließen? Oder zu spät schließen?

Eine der letzten Bastionen der Sicherheit, die beim Endanwender verbleibt, ist der Antiviren-Schutz. Auch wenn der Betrieb der Endgeräte einem Dienstleister übergeben wurde, hat jeder Mensch auf der Welt die Wichtigkeit dieser kleinen Helferlein verstanden und aktualisiert die Software auch regelmäßig. Aber was bringen diese Systeme heute noch? Wird dadurch wirklich Sicherheit generiert oder nur vorgetäuscht?

Tatsache ist, dass die Anzahl der Attacken immer höher und immer ausgereifter werden. Und genau das macht den Einsatz von Antiviren-Programmen auch fragwürdig. Heutige Schadsoftwaren kommen häufig mit „Anti-Antiviren-Software“-Mechanismen in Umlauf. Diese Mechanismen hebeln praktisch die Erkennungsmuster der Antiviren-Programme aus, wodurch diese dann absolut unerkannt in die Systeme eindringen können und den gewünschten Schaden anrichten können.

Selbst Symantec, Hersteller der Antviren-Lösung Norton-Antivirus, gibt bereitwillig zu, dass nur rund 45 % der Cyber-Angriffe durch Antiviren-Softwaren erkannt und verhindert würden. Diese besorgniserregende Tatsache muss zu einem Umdenken in der IT-Sicherheitsstrategie führen. Wer sich heute noch voll und ganz auf Antiviren-Softwaren verlässt, verschwendet sein Geld und gibt sich in trügerischer Sicherheit einer goßen Gefahr hin.

Das soll nicht heißen, dass man gänzlich auf Antiviren-Lösungen verzichten soll. Vielmehr muss tatsächlich mehr getan werden, um die IT-Sicherheit zu erhöhen. Beispielsweise könnten Snapshots der Daten, die in einem wesentlich engeren Intervall als es Backups tun, die Datensicherheit erhöhen. Zukünftig muss die Aufgabe sein, das Schadenspotential, was eine Hack-Attacke anrichten kann, auf ein Minimum zu reduzieren.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen, die nicht genug Manpower für solche Maßnahmen haben, sind von der trügerischen Sicherheit der Antiviren-Software betroffen.

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