Wo sind die Projekte hin, wo sind sie geblieben?

IT-Projekte am Rand des Wahnsinns

Ja, IT ist flexibel. Ja, IT ist auch schnell. Ja, IT ist ausserdem individualisierbar. Aber bitte schön: Was hat das denn mit IT-Projekten zu tun?

Wir von Knowhere Consulting erleben es immer wieder, dass in IT-Projekten Menschen an den Rand des Wahnsinns getrieben werden, weil scheinbar Projektpläne und Projektvorhaben von Menschen ohne IT-Knowhow auf dem Golfplatz entschieden werden. Früher habe ich es nie erlebt, dass erwachsene Menschen in Status-Meetings in Tränen ausbrechen. Oder dass Projektmitarbeiter derart überarbeitet sind, dass diese menschlich einfach nicht mehr können. Das Stimmungsbarometer zwischen Projektleitern, Stakeholdern und Projektmitarbeitern scheint auf ein absolutes Tief gesunken zu sein. Die Folge sind Desinteresse am Projekt, Projektverzug und sogar Scheitern von Projekten.  Aber warum?

Das liegt auf der Hand. Um noch profitabel agieren zu können wird in fast jedem Unternehmen gespart. Und wo kann man besser sparen als am Personal. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich bieten sich innerhalb der IT viele Möglichkeiten zur Rationalisierung. Themen wie Orchestrierung oder das “vollautomatische Rechenzentrum” sind keine Zukunftsvision mehr, sondern Realität. Das Management weiß oftmals gar nicht, wie die Situation unten an der Front tatsächlich aussieht. Da wurde Orchestrierung eingeführt um schlanker und effizienter zu Arbeiten. Der schlimmste Fall der mir dazu einmal unter die Augen kam, war ein Unternehmen, welches die Automatisierung komplett abgeschlossen hat – zumindest auf dem Papier. Die Realität stellte sich aber so dar: Man hat zwar Orchestrierung eingeführt, welche aber nicht funktioniert. Da man das aber gegenüber dem Management nicht zugeben konnte und auch der versprochenen Reduktion vom IT-Personal nachkommen musste, arbeitete die restliche Belegschaft daran, die Automatisierung manuell ins Tagesgeschäft zu transformieren. Die Folge für das folgende IT-Projekt: wir haben ja nun genügend Manpower um das neue IT-Projekt im gesetzten Zeitrahmen umzusetzen. Leider falsch geplant.

Informationstechnologie ist zwar flexibel, schnell und individualisierbar. Besonders durch Virtualisierungstechnologien wurden erhebliche Verbesserungen innerhalb der IT-Betriebsorganisation umsetzbar. Aber dennoch: wer einen sauberen und geregelten IT-Betrieb aufrecht erhalten möchte, kann nicht heute rein in die Kartofflen und morgen wieder raus aus den Kartoffeln. Und genau das ist es, was den Projektmitarbeitern zu schaffen macht. Und nicht nur denen.

Und dann wiegt noch die folgende Tatsache schwer: Auch virtualisierte IT läuft auf physischer Hardware. Es gelten die gleichen Gesetze für virtuelle Systeme und physische Systeme in Punkto Lizenzmanagement, Wartung und Betrieb. Um endlich weg zu kommen, vom “Hey-Joe”-Betrieb wurden Prozesse eingeführt, die aber nun scheinbar fast überall wieder über den Haufen geworfen werden. Das ist Stress für alle Beteiligten. Was aber tun, um dennoch das Projekt im gegebenen Zeitrahmen umzusetzen?

Es geht schon bei der initialen Projektbesprechung los. Ohne die genauen Hintergründe technischer und organisatorischer Art zu kennen, werden Meilensteine geplant und vorgegeben. Oftmals sind die Projektleiter externe Mitarbeiter, die diese Plandaten unwissend einfach so hinnehmen. Sobald sich aber Hinweise darauf erhärten, dass genau diese Plandaten nicht zur Realität passen, müssen die Stakeholder damit konfrontiert werden. Oftnals bleibt dieses aus, da die Projektleiter externe Mitarbeiter sind und Angst um den Verlust des Auftrages haben. Das hat fatale Konsequenzen für den Projektverlauf.

Unserer Meinung nach ist es besser, direkt am Anfang des Projektes mit offenen Karten zu spielen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass genau dieses davon zeugt, dass man a) genau weiß, wovon man spricht, b) einen umfangreichen Erfahrungsschatz als IT-Projektleiter besitzt und Situationen einschätzen kann und c) die Stakeholder daran interessiert sind das Projekt erfolgreich zu beenden. Da ist es dann auch möglich, Meilensteinplanungen entsprechend anzupassen. Das dennoch Dinge in IT-Projekten schief gehen können, hat dann meist andere Gründe.

Hilfe im Projekt!

Knowhere Consulting hat 30 Jahre Erfahrung in der Durchführung und Steuerung von IT-Projekten und kann Ihnen auch in Ihrem Projekt mit Rat und Tat zur Seite stehen. Gerne stehen wir für Ihr Projektvorhaben zur Verfügung. Ob als Coach, Retter in der Not oder als Projektverantwortlicher. Sprechen Sie uns an!